ChooChoo, Wasserfälle und Jack Daniel’s

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Memorial Day stand an und das bedeutete ein langes Wochenende. Ich wollte endlich meinen Van auf Campingtauglichkeit testen. Also plante ich einen kleinen Rundtrip mit nächtlichen Campingplatz Aufenthalt. Von meinen Arbeitskollegen hab ich noch die ein oder anderen hilfreichen Tipps für die Route bekommen, eigentlich wollte ich nach Chattanooga und von da nach Nashville, das hatte sich dann aber etwas geändert. Nachdem mir ein Kollege einen super Park mit tollem Campingplatz empfohlen hatte und ich das im Internet nochmal nach recherchiert habe, musste ich meine Route ändern. Ich nach New York mehr Lust auf Natur als auf Stadt.
Also sah meine Route folgendermaßen aus aus Chattanooga – Jack Daniel’s Destillerie – Fall Creek Falls State Park.

Freitag oder Samstag losfahren das war jetzt nur die Frage, am Ende hab ich mich für Samstag entschieden. Erst wollte ich schön früh aufstehen, dann dachte ich aber „so ein Blödsinn, die Route machen wir schön entspannt“, also ausgeschlafen und um halb 10 losgefahren. Die Entscheidung habe ich nicht bereut. Um ca. 1 Uhr bin ich dann bei meinem erstem Ziel angekommen, Rock City. Warum das Rock City heißt?, Ich habe keinen Plan. Es ist auf jeden Fall keine Stadt aus Stein, aber Sehenswert alle mal. Alleine schon wegen des beeindruckendem Ausblicks vom Lockout Point, von wo aus man 7 Staaten sehen kann, bei gutem Wetter und ich hatte Bombenwetter. Um zu dem Lockout Point zu gelangen muss man einem Pfad durch eine Stein – und Felslandschaft folgen, hierbei musste man auch einige „Engstellen“ passieren, wo ich bei einigen Besuchern nicht glauben konnte das sie da durch gekommen sind :D. Einige Engstellen hatten dann auch lustige Namen wie „Fat Man Squeeze“. Aber was erzähle ich schon wieder so viel, schaut euch die Bilder an und „erlebt“ es selbst.

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Nach diesen tollen ersten Eindrücken ging es weiter zu meinem zweitem Ziel, Ruby Falls. Ruby Falls ist ein Unterirdischer Wasserfall, benannt nach der Frau des Entdeckers. Auch hier musste man erst einmal einem 1 Stündigem unterirdischem Pfad folgen um zu der Hauptakttraktion zu gelangen. Allerdings ging dieser Pfad ca. 1000ft unter der Erde durch Tropfsteinhöhlen mit vielen Kreativen Gebilden. Also schon der Weg dorthin war ein tolles Erlebnis. Der Wasserfall an sich einfach Atemberaubend.

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Nach diesen beiden tollen Erlebnissen bin ich noch nach Chattanogaa um mir die ChooChoo anzuschauen. Neben den beiden vorherigen Attraktionen war diese allerdings eher lahm… aber trotzdem ganz nett anzuschauen, da die ganzen alten Waggons zu Hotelzimmer umgewandelt wurden und das ganze Drumherum einfach schön gemacht wurde.

Jetzt hatte ich dann aber auch wirklich Hunger, also auf zum Campingplatz, Platz gesucht (irgendwo auf ner großen Wiese :D) und Grill angeschmissen. Super Abschluss für den ersten Tag.

Mond

Am nächsten Morgen war mir noch nicht ganz klar ob ich gleich zur Destillerie fahre oder nochmal etwas durch Chattanooga pendle, ich hatte gestern beim Durchfahren einige interessante Fotoobjekte entdeckt. Meine Wahl fiel auf Chattanooga und es hat sich gelohnt.

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Nach dem kleinen Stadtbummel ging es dann auch auf zur Dystellery. Dort erwartete mich eine Überraschung, freies Parcken und die Tour ist auch kostenlos. Uuunglaublich 🙂
Leider gab es nach der Tour keinen Whisky zu verköstigen und auch keinen zu kaufen. Das es keinen zu kaufen gab lag daran das es Sonntag war und das man keine trinken durfte liegt daran das der County trocken ist. Die Tour war trotzdem interessant und man durfte auch ein paar Fotos machen (leider nicht an den interessanten Stellen).

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Genug Whisky, auf zu den Wasserfällen bzw. zum Fall Creek Fall’s State Park von dem mein Arbeitskollege so begeistert erzählt hat.
Nachdem ich auf dem Campingplatz eingescheckt hatte, wurde erst einmal wieder der Grill angeschmiessen 😉 Danach hab ich beschlossen heute nichts mehr zu machen.
Am nächsten Tag ging es dann los Wasserfälle suchen, eigentlich war mein Plan das ganze mit dem Mountainbike zu erforschen. Allerdings waren die Trails so unfahrbar – 10m fahren 20m tragen – das ich kurzentschlossen das ganze zu Fuß anging. Ausnahmsweise mal Hicking, ist eh angenehmer mit dem Kamerarucksack. Ich wurde mit wunderschönen Ausblicken und Wasserfällen belohnt.

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So das war mein Memorial-Tripp. Ich hoffe euch haben meine Bilder und der Bericht gefallen.

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von z00nder Veröffentlicht in USA

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